Schlechte Noten für Telefonverkäufer
Verkäufer sind schlecht vorbereitet
| Fachkompetenz lässt zu wünschen übrig | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eine Befragung von acquisa und der Aktiv Training und Beratung in Unterhaching unter 109 Entscheidern in mittelständischen und Großunternehmen hat gezeigt: Die Fähigkeiten der Verkäufer bei der Telefonakquise sind äußerst dürftig. Die Interviewten antworteten auf folgende Fragen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Jede zweite Führungskraft hält diese für “befriedigend”. Jede vierte aber nur noch für “ausreichend”. Jeder Zweite der Interviewten hat zudem das Gefühl, dass Verkäufer anrufen, ohne sich vorher über das Unternehmen informiert und Bedarfsanalysen durchgeführt haben. Die Angebote sind deshalb viel zu pauschal und dadurch für die Entscheider nicht interessant. Dementsprechend kurz sind die Gespräche mit den Verkäufern. “
Anrufe gleichen einem Überfall
Entscheider wünschen sich mehr Sachkompetenz
| Beziehungsebene sträflich vernachlässigt | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Mehrheit der Verkäufer schafft es nicht, am Telefon eine Beziehung zum Gesprächspartner aufzubauen. Die Unterhaltung endet deshalb meist nach wenigen Minuten. Das ergibt die Auswertung der Befragung unter Entscheidern: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Weniger streng mit den Verkäufern ist der Geschäftsführer eines Systemhauses: Seiner Meinung nach sollte neben dem Kundennutzen auch die Höflichkeit und Freundlichkeit nicht zu kurz kommen. Er lässt sich nur durch die richtige Mischung überzeugen. Ein weiterer Wunsch der Befragten: Vorab sollte recherchiert werden, ob überhaupt an dem Produkt Interesse bestehen könnte. “Ich erwarte grundsätzlich die Frage, ob ich überhaupt Zeit habe, eine Erklärung, warum ich zuhören sollte und warum das Angebot genau für mich interessant sein könnte” sagt der Geschäftsführer einer Leasingfirma. Seine schlimmste Erfahrung: Es sei schon einmal passiert, dass ihm ein Verkäfuer am Telefon Leasingverträge angeboten habe. Aus diesem und ähnlichen Gründen müssen die Verkäfuer mehr tun, als sich ans Telefon zu hängen und nach dem Trail-and-Error-Verfahren die Tasten zu drücken. Es wird vor allem Kontinuität und Überlegungsspielraum erwartet. Das heißt auch: sich flexibel auf den Persönlichkeitstyp des Kunden einzustellen.
