E-Mail vs. Telefon: Eine Frage der Effizienz

Unser E-Mail-Postfach quillt tagtäglich über. Denn viele scheinen heute für die kleinste Kleinigkeit die Tastatur zu bemühen. Persönliche Gespräche (Telefonate), um selbst noch so einfache Sachverhalte zu klären, werden – mit diversen „Vermeidungsstragieen“ – umgangen.

Extrem Schade! Denn dies kann schnell zu Zeitverlust und leicht zu Missverständnissen führen. Oftmals sind die E-Mail-Anfragen von Kunden oder Kollegen so knapp oder zu wenig aussagekräftig formuliert, dass relevante Informationen auf der Strecke bleiben. Dennoch schreibt man zurück, in der Hoffnung, dass die Antwort Klarheit in die Lage bringt. Leider ist manchmal auch die Antwort dermaßen unverständlich, dass das Telefon schließlich doch die letzte Rettung ist – zu einem Zeitpunkt, in dem zumindest einer häufig schon genervt ist. Und dann erst, im direkten Gespräch, löst sich auch der Knoten, der Sachverhalt wird geklärt.

Dazu kommt, dass gerade bei komplizierten Themen oder unterschiedlichen „Sprachen” (einer von beiden ist z.B. Techniker, der andere Jurist) die Kommunikation per Telefon deutlich einfacher ist.

Außerdem ist es zumeist effizienter, einfach den Hörer abzunehmen – besonders, wenn mehrere Anliegen mit einer Person zu besprechen sind. Für wen dies beinahe ein wenig altmodisch klingen mag: Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht. Dabei hilft das persönliche Gespräch immer noch am besten weiter.