Telefon-Netiquette: „I mog di!“ – Deutschlands attraktivste Dialekte

Sie können mit Ihrer Sprache das Herz Ihres Gesprächspartners im Sturm erobern – mit etwas Pech treiben Sie ihn aber auch ungewollt in die Flucht. Ausschlaggebend sind dabei jedoch nicht nur die Wörter, die wir verwenden, sondern vor allem der Dialekt! Die Dating-App „Lovoo“ hat vor kurzem eine Umfrage unter ihren Usern durchgeführt, um den attraktivsten Dialekt Deutschlands zu ermitteln. Was meinen Sie, welcher Mundart hat wohl die meisten Stimmen erhalten?

Auf Platz Eins landete mit 22,3 Prozent Bayerisch, dicht gefolgt von Norddeutsch mit 20,8 Prozent. Komplettiert wurden die Top 5 durch Berlinerisch (14,7 Prozent), Schwäbisch (8,4 Prozent) und Kölsch (7,7 Prozent). Sächsisch wurde hingegen von den knapp 1.000 Befragten klar zum unattraktivsten Dialekt gewählt.

Achten Sie beim nächsten Rendezvous also nicht nur auf die Wortwahl, sondern auch auf Ihre Aussprache! Und noch ein paar Worte zum Thema Dialekt im Business-Kontext: Auch wenn Sie hier nicht flirten, ist Vorsicht geboten, denn regionale Unterschiede können schnell zur Stolperfalle werden. Sie sprechen einen Dialekt? Dann überfallen Sie Ihr Gegenüber lieber nicht direkt damit! Checken Sie erst mal ab, wo Ihr Gesprächspartner herkommt, um Verwirrungen zu vermeiden. Sie stellen fest, dass Sie beide zum Beispiel aus München sind? Eine Gemeinsamkeit schafft direkt eine persönlichere Gesprächsebene. Dann können Sie ruhig auch ein wenig „schmatzn“ oder „schnacken“, wie der Niederbayer oder Hamburger sagt.

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