Zielstrebig auf ungebetene Werbeanrufe reagieren

Zielstrebig auf ungebetene Werbeanrufe reagieren

ddp Deutscher Depeschendienst GmbH – November 2007

Bei einem ungebetenen Werbeanruf möchte man möglichst schnell wissen, worum es inhaltlich geht. „Doch viele Anrufer sind schlecht vorbereitet oder reden um den heißen Brei herum“, sagt Claudia Fischer, Expertin für telefonische Kommunikation in Unterhaching bei München. Daher gelte es, möglichst zielstrebig zu reagieren.

Viele Telefonate werden zum Beispiel mit der Frage „Spreche ich mit Frau Elke Müller persönlich?“ angefangen, selbst wenn sich Elke Müller mit vollem Namen gemeldet hat. „Eine gute Antwort darauf ist zum Beispiel ein sachliches ‚Ja, was ist der Grund ihres Anrufs?'“, sagt Fischer.

Eine andere Masche von Werbeanrufern seien Fragen wie „Wollen sie reich werden?“, mit denen man in den Automatismus des Ja-Sagens geraten soll. Darauf lässt sich zum Beispiel folgendermaßen reagieren: „Das ist eine Suggestivfrage. Was ist der Grund ihres Anrufs?“ Fischer: „Einige Menschen durchbrechen das Muster des Gesprächs auch auf witzige Art.“ Etwa mit der Antwort „Nein, ich bin schon reich. Worum geht es bitte?“

Wenn man vom Zweck des Anrufs erfährt, kann man meist schnell entscheiden, ob einen die Offerte interessiert. Möchte man ablehnen, sollte man dies unmissverständlich sagen. Zum Beispiel mit einem „Besten Dank für ihr Angebot. Ich habe kein Interesse.“

Wenn man von dem Unternehmen nicht wieder angerufen werden möchte, sollte man den Werbeanrufer bitten, einen aus der Datenbank zu löschen. „Es gibt keine Garantie dafür, dass die Firma dies auch macht“, sagt die Kommunikationsexpertin. Versuchen sollte man es aber auf jeden Fall.