Love is in the air: Was Verliebtheit mit unserem Körper anstellt

Kaum sind Weihnachtsmänner und Lebkuchen verschwunden, tummeln sich stattdessen Plüschbären und Pralinenpackungen in Herzform in den Supermarktregalen: Klarer Fall, der Valentinstag steht vor der Tür. Ich gebe persönlich nicht viel auf diese Kommerzialisierung der Liebe – das Jahr hat schließlich noch 364 weitere Tage, an denen ich meinem Liebsten etwas Gutes tun kann. Doch den Romantikern und Frischverliebten möchte ich die Freude daran nicht nehmen!

Redewendungen wie „Schmetterlinge im Bauch haben“ und „auf Wolke sieben schweben“ kennen Sie bestimmt. Doch haben Sie sich schon mal gefragt, was eigentlich dahinter steht? Rein nüchtern betrachtet, benehmen sich frisch verliebte Menschen oft merkwürdig und wirken wie von einem anderen Stern. Vielleicht haben Sie auch schon mal gedacht: Der wirkt ja wie unter Drogen. Oder: Die ist nicht mehr ganz zurechnungsfähig. So ganz Unrecht haben Sie damit nicht: Wenn wir verliebt sind, laufen in unserem Gehirn Prozesse ab, die tatsächlich mit einer Sucht zu vergleichen sind. „Schuld“ daran haben vor allem die Hormone: Bei Frischverliebten leistet das Belohnungszentrum des Gehirns Überstunden und schüttet Unmengen an Dopamin aus. Ein chemischer Botenstoff, der bei uns für gute Gefühle sorgt. Dieses sogenannte „Glückshormon“ lässt uns breit grinsend und verklärt lächelnd durch den Tag schweben.

Verliebtsein ist sozusagen ein legaler Rauschzustand. Es spricht also nichts dagegen, dass Sie ihn in vollen Zügen genießen! Und nicht nur das: Auch im Berufsleben können Sie sich Ihre positive Energie und das Gefühl, vor Glück fast zu platzen, zunutze machen – zum Beispiel bei der Telefonakquise. Wenn Sie gut gelaunt zum Hörer greifen, wird Ihr Gesprächspartner das Lächeln in Ihrer Stimme garantiert wahrnehmen und kann gar nicht anders, als sich davon anstecken zu lassen. Wetten, dass Ihre Telefonate so ein voller Erfolg werden?