Relevant im Telefontraining: Andere Länder, andere Sitten

Relevant im Telefontraining: Andere Länder, andere Sitten

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Wenn Sie einen englischsprachigen Gesprächspartner haben, gelten bei geschäftlichen Telefonaten ein paar Besonderheiten: Im Gegensatz zum Deutschen, melden sich Amerikaner und Briten teilweise nur mit ihrem Vornamen – auch, wenn sie zum ersten Mal bei einer Firma anrufen oder die Vermittlung am Apparat haben. Hin und wieder wird sogar zuerst das Anliegen des Anrufs geschildert und der Name nur auf Nachfrage genannt – sicherlich gewöhnungsbedürftig für unsere Telefongewohnheiten. (Ich mag’s bis heute nicht, daher mein Tipp: Fragen Sie sofort nach.) Bei Privatgesprächen ist es ohnehin üblich, sich einfach mit „Hello“ zu melden, statt mit vollem Namen.

Eine übliche Begrüßungsfloskel für Briten und Amerikaner ist „How are you (doing)?“ Das beantwortet man in der Regel kurz und knapp mit „I am fine, how are you?“. Völlig unprofessionell ist es, wenn Sie mit „I am ok, but too busy“ oder ähnlichem reagieren.

Bei der ersten geschäftlichen Kontaktaufnahme in englischsprachigen Ländern kommt man gerne sofort zum Punkt. Kennen sich die Gesprächsteilnehmer, ist ein bisschen  Small Talk üblich, der gute Atmosphäre herstellt. Beliebtes Thema – wie auch bei uns: Das Wetter.

Mein Tipp: Wenn Sie  im Englischen eher unsicher sind, schreiben Sie einfach vorher wichtige Wörter oder Sätze auf. Dann können Sie sich während des Telefonats besser darauf konzentrieren, was der Gesprächspartner sagt.