Tun Sie sich etwas Gutes, bewahren Sie wohltuende (Telefon-)Kommunikation und bleiben Sie fit!

Nun ist sie leider da: die zweite Corona-Welle und mit ihr ein erneuter Lockdown. Und das im oft ja grauen November, in der dunklen Jahreszeit, die gerade erst beginnt und uns schwere Wochen bescheren wird. Bei Lichtmangel reagieren viele Menschen emotional – mit Traurigkeit und Abgespanntsein, teilweise deprimiert bis depressiv. Das wird durch die aktuell verkündete Gesundheitslage und mangelnde Kontakte und Freizeitmöglichkeiten natürlich nicht besser. Dazu kommen täglich – nach wie vor – schlimme Nachrichten mit steigenden Infektionszahlen aus aller Welt in nahezu allen Medien. Politiker und Mediziner warnen dringend vor Unvorsichtigkeit im Alltagsverhalten, zudem wird manches kontrovers diskutiert. Das alles kann verunsichern und Angst machen – und anhaltende Angst kann schnell krank machen. Daraus kann ein Teufelskreis entstehen.

Ohne hier als Zweckoptimist erscheinen zu wollen, möchte ich Sie ermuntern, das Positive um sich herum zu sehen, das immer noch da ist. Es ist nicht immer leicht, ich weiß, das morphogenetische Feld fühlt sich gedrückt an, die Stimmung spiegelt sich im Alltagsleben. Dennoch: Jeden Tag geht die Sonne auf und die Vögel singen weiter. Lassen Sie sich nicht von Angst oder gar Panik überwältigen, sondern bleiben Sie in Ihrer Kraft. Achten Sie auf sich, denn wenn es Ihnen, Ihrer Psyche, dem Gemütszustand zu viel wird, sie leidet, es ihr schlecht(er) geht, ist das sicherlich wenig förderlich für Ihre Gesundheit. Wenn Sie vermehrt im Home-Office arbeiten, gestalten Sie es sich schön und machen Sie sich hübsch zur Arbeit, so dass Sie Freude haben, wenn Sie in den Spiegel schauen. Denn, so zitierte der legendäre Karl Lagerfeld: „Jogginghosen sind ein Zeichen der Niederlage. Wer Jogginghosen trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“

Was hilft, ist, sich auf das zu besinnen, was einem gut tut. Die schönen kleinen Dinge des Alltags zu genießen und ganz bewusst alles um sich herum wahrzunehmen. Aufmuntern kann Sie das Treffen mit lieben Menschen (wenn auch vielleicht nur per Skype oder am Telefon oder via WhatsApp-Call oder -video) genauso wie ein Spaziergang in der Natur – selbst bei Mistwetter, sich so richtig durchpusten zu lassen, das weckt die Lebensgeister. Oder Sie gönnen sich eine gemütliche Tee-/Kaffeestunde auf dem Sofa am Kamin nur für sich selbst, mit einem guten Buch oder angenehmer Musik zum Beispiel. Vor allem: Vermeiden Sie tunlichst, sich von deprimierten Menschen aus der Familie oder der Nachbarschaft, dem Kollegen- oder Kundenkreis herunterziehen zu lassen, die alles schwarz in schwarz malen. Und legen Sie gerne zwischendurch mal eine Informationspause ein.

Sie erinnern sich? Auch Telefonieren, erfolgreich akquirieren klappt selten, wenn Sie selber in wackliger Verfassung sind, sich grämen oder Sorgen wälzen. Auf Ihre Einstellung kommt es an: Versuchen Sie das Glas halbvoll zu sehen. Stärken Sie Ihre positiven Glaubensmuster. Das findet auch Rückhall bei Ihren Kunden.

Um positiv abzuschalten und die auferlegte Ruhe im Lockdown zu nutzen, können Sie beispielsweise ein altes Hobby wiederbeleben. Vielleicht kochen Sie ab sofort regelmäßig mit leckeren regionalen, frischen Zutaten oder frischen Ihre Spanischkenntnisse am Computer auf? Oder nähen sich ein wunderschönes Kleid für den nächsten Sommer, der garantiert kommt? Oder Sie machen etwas ganz Revolutionäres: Sie rufen mal wieder Menschen an, mit denen Sie schon lange nicht mehr gesprochen haben. Das gilt nicht nur für Freunde, sondern auch für Kunden. Versuchen Sie es gerade jetzt doch mal mit einem Kuschelcall und melden Sie sich bei einem Bestandskunden, um einfach mal zu hören, wie es ihm geht und ob er etwas braucht. Er wird es Ihnen danken.

Foto: Adobe #35536284 Tired caucasian man lying on floor with a laptop falling asleep after working online @Strelciuc day plus Illustration © Claudia Fischer von Sead Mujic